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Abgeliefert - Rezension zu "Gottes Fluch"

 

 

 

 

Auch wenn sich dieses Cover leider nicht nahtlos an die anderen drei Bänden der Oswald & Stark-Reihe anfügt (rote statt gelbe Titel-Typo), passt es dennoch super und kommt im Krist'schen Stil daher.

Der nächste Teil der Thrillerreihe um die Kommissare Oswald und Stark ist erschienen. Gottes Fluch setzt genau dort an, wo Henkers Beil die Leser mit einem fiesen Cliffhanger zurückgelassen hat. Die Tochter von Kommissarin Jamina Stark ist ebenso vermisst wie die des lästigen Reporters Sackowitz. Jamina kann nicht einfach abwarten und ermittelt auf eigene Faust, sehr zum Missfallen von Kommissar Kalkbrenner, der ebenfalls wieder mit von der Partie ist.

Martin Krist hält auch in diesem Band ein hohes Erzähltempo aufrecht, unterstützt durch seinen flüssigen Schreibstil und die kurzen Kapitel. Die Handlung entfaltet sich in mehreren Strängen, die am Ende schlüssig zusammengeführt werden. Der Leser hat die Möglichkeit, verschiedene Theorien zu entwickeln und wird zum Schluss durch einen gelungenen Twist überrascht.

 

Fazit:

Dieser Thriller ist gewohnt spannend aufgebaut und lässt bereits bekannte Charaktere in einem viel persönlicheren Licht erscheinen.  Eine unerwartete Allianz erstaunt, bereichert die Story aber ungemein.

Liest sich weg wie nichts!

 

4 Sterne


Bibliografische Infos

Titel: Gottes Fluch

Autor/in: Martin Krist

Verlag: Self-Published

Seiten: ca. 266

ET: 2025-03

 


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